Forschungsgruppe „Transdisziplinäre Musikforschung“

Transdisziplinäre Musikforschung

Zahlreiche Projekte innerhalb der Musikforschung lassen sich nur schwer einer einzigen Disziplin zuordnen und verorten sich stattdessen hinsichtlich Inhalt, Fragestellung, Methode und Perspektive in einem Dazwischen. Derzeit fehlt es an einem Diskussionsraum für solche Projekte, die sich zwar in Bezug auf die genannten Merkmale unterscheiden und sich mit durchaus differenten Phänomenen und Perspektiven beschäftigen, sich aber häufig mit ähnlichen Schwierigkeiten konfrontiert sehen.

Ziel unserer Arbeitsgruppe ist es daher, einen Raum zu schaffen für solche Projekte, die sich in Methodik und/oder Thematik transdisziplinär verstehen – also fachliche und institutionelle Grenzen überschreiten und versuchen differente disziplinäre Denkmuster in ihre Forschung zu integrieren und weiterzuentwickeln. Bisher stehen insbesondere ethnographische Zugänge, Praxistheorie und hermeneutische Methoden im Zentrum der Gruppenarbeit. Andere Forschungsansätze sollen aber unbedingt auch in die Gruppe aufgenommen werden.

Unser Kulturverständnis ist im Sinne einer ganzen Lebensweise an die Cultural Studies angelehnt. Wir untersuchen Musik und damit zusammenhängende Phänomene und Praktiken daher in der Einbettung in ihre kulturellen Kontexte, was unserer Ansicht nach transdisziplinäre Forschungsansätze erfordert.

Die Arbeitsgruppe “Transdisziplinäre Musikforschung” bietet eine niederschwellige Möglichkeit, eigene Forschungsvorhaben und Projekte vorzustellen, Probleme zu diskutieren, gemeinsam Texte zu lesen und sich auszutauschen. Die Gruppe richtet sich an alle Interessierten, die derzeit eine Abschluss- oder Qualifizierungsarbeit schreiben (BA bis Promotion).

Bitte schreibt uns bei Interesse an: kuwi.pop[at]gmail.com